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Bestellsystem für die Gastronomie: Warum Bestellungen per Telefon dein Geschäft ausbremsen

3. August 2026 · ca. 4 Minuten Lesezeit

Verpasste Anrufe
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Das Telefon klingelt, mitten im Stoßgeschäft. Jemand nimmt hastig ab, notiert eine Bestellung auf einen Zettel, während in der Küche schon die nächste wartet. Klingt anstrengend? Für sehr viele Gastronomiebetriebe ist das ganz normaler Alltag.

Telefonische Bestellannahme fühlt sich persönlich an, kostet aber genau in den Momenten am meisten, in denen es am wichtigsten wäre: in Stoßzeiten. Verpasste Anrufe, falsch notierte Bestellungen und Kunden, die es bei besetzter Leitung einfach woanders versuchen, das alles bedeutet verlorenen Umsatz.

In diesem Artikel gehen wir die sechs häufigsten Probleme durch, die telefonische Bestellannahme mit sich bringt, zeigen, was ein digitales Bestellsystem für die Gastronomie stattdessen leisten kann, und worauf du bei der Auswahl achten solltest.

Sechs Gründe, warum Bestellungen per Telefon dein Geschäft ausbremsen

1. Telefonchaos

Während der Stoßzeiten klingelt ständig das Telefon, Bestellungen werden falsch notiert oder ganz vergessen.

So änderst du das

Digitalisierte Bestellannahme, bei der jede Bestellung korrekt und nachvollziehbar erfasst wird.

2. Fehlender Status

Ohne Status-Update ruft der Kunde lieber gleich an und fragt nach, statt zu warten.

So änderst du das

Echtzeit-Bestellstatus vom Eingang bis zur Zustellung, ganz ohne Rückfrage-Anrufe.

3. Küche & Fahrer

Ohne klare Abstimmung warten fertige Bestellungen, während Fahrer woanders unterwegs sind.

So änderst du das

Verbundenes Küchen- und Fahrer-Management, damit Übergaben reibungslos laufen.

4. Abrechnungsfehler

Manuelle Abrechnung am Ende des Tages sorgt für Fehler und unnötigen Aufwand.

So änderst du das

Bestellung und Zahlung direkt miteinander verbunden, für eine saubere Abrechnung ohne Mehraufwand.

5. Schlechte Routen

Ohne Routenplanung fährt jeder Fahrer nach Gefühl, das kostet Zeit, Sprit und zufriedene Kunden.

So änderst du das

Automatisierte Tourenplanung und Live-Tracking für den schnellsten Weg zum Kunden.

6. Hohe Provisionen

Bei Lieferando gehen je nach Modell rund 13 Prozent (eigene Fahrer) bis 30 Prozent (Lieferando-Fahrer) jeder Bestellung als Provision drauf, bei anderen Plattformen ähnlich viel[1].

So änderst du das

Ein eigenes Bestellsystem direkt auf der eigenen Website, ganz ohne Provisionen an Drittplattformen.

Warum diese sechs Punkte an einem einzigen System hängen

Telefonchaos, fehlender Status, unkoordinierte Übergaben, Abrechnungsfehler, schlechte Routen und hohe Provisionen kosten selten einzeln Umsatz, sondern meistens gemeinsam. Wer im Stress eine Bestellung falsch notiert, verliert am Ende des Tages auch bei der Abrechnung den Überblick.

Die gute Nachricht: Ein einziges System kann alle sechs Punkte gleichzeitig lösen, statt Küche, Fahrer und Kasse getrennt voneinander arbeiten zu lassen. Wie viel allein ein strukturiertes Fahrer-Management verändert, beschreiben wir in Warum du ohne Fahrer-Management den Überblick verlierst.

Eigenes Bestellsystem oder Lieferplattform?

Lieferplattform

  • Große Reichweite ab dem ersten Tag
  • Provision auf jede einzelne Bestellung
  • Kundendaten liegen bei der Plattform
  • Dein Betrieb erscheint neben der Konkurrenz

Eigenes Bestellsystem

  • Keine Provision pro Bestellung an Dritte
  • Kundenbeziehung und Daten bleiben bei dir
  • Dein Branding, deine Aktionen, deine Preise
  • Reichweite baust du über eigene Kanäle auf

In der Praxis ist das oft kein Entweder-oder: Viele Betriebe nutzen Plattformen, um neue Kunden zu gewinnen, und lenken Stammkunden anschließend auf das eigene Bestellsystem, etwa über Flyer in der Lieferung, das Google-Profil oder einen QR-Code auf der Speisekarte.

Worauf du bei einem Bestellsystem für die Gastronomie achten solltest

  • Einfache Bestellung am Smartphone: Die meisten Bestellungen kommen mobil. Jeder unnötige Schritt kostet Abschlüsse.
  • Die richtigen Zahlungsmethoden: PayPal, Karte und Barzahlung bei Lieferung[2]. Warum fehlende Optionen Umsatz kosten, zeigt Warum fehlende Zahlungsmethoden dich Kunden kosten.
  • Lieferung und Abholung: Beides sollte im selben System laufen, mit Liefergebieten und Mindestbestellwerten.
  • Verbindung zur Küche: Bestellungen landen direkt auf einem Bildschirm oder Drucker in der Küche, ohne Abtippen.
  • Schnelle Ladezeit: Ein Bestellsystem, das wie eine App lädt, hält hungrige Kunden bei der Stange. Mehr dazu in Warum dein Online-Shop wie eine App laden sollte.

Genau das ist der Ansatz hinter einem eigenen Liefer- und Bestellsystem, das Bestellung, Küche und Zustellung von Anfang an zusammen denkt.

Häufige Fragen zum Bestellsystem in der Gastronomie

Kann ich ein eigenes Bestellsystem parallel zu Lieferando nutzen?

Ja. Viele Betriebe nutzen beides, die Plattform zur Neukundengewinnung und das eigene System für Stammkunden, die ohne Provision direkt bestellen.

Funktioniert das System auch für Abholung?

Ja. Lieferung und Abholung laufen im selben System, Kunden wählen beim Bestellen einfach aus, wie sie ihr Essen bekommen möchten.

Wie finden Kunden mein eigenes Bestellsystem?

Über die eigene Website, das Google-Unternehmensprofil, Social Media, Flyer in jeder Lieferung und QR-Codes im Laden. Gerade Stammkunden wechseln schnell, wenn sie wissen, dass es den direkten Weg gibt.

Was kostet ein eigenes Bestellsystem?

Das hängt vom Funktionsumfang ab, etwa ob Fahrer-Management, Tourenplanung oder eine Kassenanbindung dazugehören. Im Gegensatz zur Plattform fallen aber keine Provisionen auf jede einzelne Bestellung an.

Quellen

  1. Abendzeitung München (19.02.2021): 30 Prozent Provision: So zocken Lieferdienste ab: abendzeitung-muenchen.de/panorama/30-prozent-provision-so-zocken-lieferdienste-ab-art-707266
  2. EHI Retail Institute: Paypal festigt Spitzenposition (Studie Online-Payment 2025): ehi.org/presse/paypal-festigt-spitzenposition

Alle Online-Quellen zuletzt abgerufen am 29. September 2026.

Schluss mit Zettelwirtschaft und Telefonchaos.

Erzähl uns kurz, wie eure Bestellannahme heute läuft. Wir sagen dir, was ein eigenes System davon übernehmen könnte.